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Jesus Beziehung mit mir

Fastenpredigt mit Irmgard Scheffknecht:
Jesus Beziehung mit mir!

 

Fastenpredigt 01.03.2026
Liebe Brüder und Schwestern in Christus,
als mich Pfarrer Rosh fragte, ob ich eine Fastenpredigt übernehmen würde, sagte ich sofort ja. Zu allem, was im kirchlichen Leben die Gleichberechtigung der Frauen fördert, sage ich schon aus Prinzip JA. Das ist ein Teil, der mir an Jesus so gefällt, dass er vor 2000 Jahren die Frauen ernst nahm und die Emanzipation aller Benachteiligten unterstützte.

Erst danach machte ich mir Gedanken, wozu ich Ja gesagt habe. 
„Ich erzähle von meinem Gott“
Ich bin dankbar, dass Gott in Jesus mir mein ganzes Leben hindurch nahe blieb und mir diese Nähe so oft im Wort offenbarte.
In der VS schwärmte ich für meine Religionslehrerin, für den Besuch der Schülermesse gab es Fleißbildchen und wir machten viele Zeichnungen ins Religionsheft. Allerdings war das Gottesbild, das sie vermittelte, noch eher vom strafenden Gott geprägt, dessen Gebote ich mehr aus Angst befolgte. 

Ich stellte mir vor, dass Gott Vater wie im Altarbild der Erlöserkirche im Himmel sitzt und eine Liste führt und täglich + für gute Taten und – für schlechte eintragen würde. Und ich hoffte, dass die Plusliste länger sei als die Minus. 

Dass ich den Religionsunterricht kurz nach dem 2. Vatikanischen Konzil besucht hatte und noch die alten Gottesbilder verbreitet waren, wurde mir erst als Erwachsene bewusst.
Pfarrer Josef Marte,der mich bis zu seiner Pensionierung begleitete, setzte die Neuerungen des Konzils um. Er predigte vom liebenden Gott.
Ich war bei der Jungschar, wurde selbst Gruppenleiterin und war Teil in einem lebendigen und auch manchmal rebellischen Team. In unseren Jugendmessen probierten wir viel Neues und loteten die liturgischen Grenzen aus. In meinem Gottesbild nahm nun Jesus die zentrale Stelle ein. Diese persönliche Beziehung zu Gott drückte sich auch dadurch aus, dass Jesus in meinen Gebeten zu Jesus (englisch) wurde.
Ich begann mich sehr für Psychologie zu interessieren, wollte Gefühle und Verhalten verstehen und lernte u.a. das Bibliodrama kennen. Das ist eine Methode, biblische Texte durch Rollenspiel und Gespräch lebendig werden zu lassen.  In die Jesusgeschichte „life“ einzutauchen, brachte mir neue Perspektiven und Erkenntnisse. Einen Text, den ich dadurch besser verstanden habe, ist die Geschichte von Maria und Marta im Lukasevangelium. 

Marta entsprach so ganz dem ghörigen Frauenbild damals. Sie nimmt Jesus freundlich auf.

Und während sie in der Küche schafft - ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen – setzt sich ihre Schwester Maria zu Jesus, hört ihm zu und rührt keinen Finger. Ich denke, ich war nicht allein mit meinem Verständnis für Marta, die sich doch zu Recht beschwert … und dann von Jesus nicht einmal recht bekommt. 
Schlüpft man aber in die Rollen von Maria und Marta, merkt man, dass es Jesus egal ist, ob die Fenster geputzt sind und das Sonntagsgeschirr auf den Tisch kommt. Viel wichtiger ist ihm die Gesellschaft.

Und wenn man dann die Geschichte weiter spielt und sich in der
Rolle der Marta auch zu Jesus setzt, spürt man die Freude durch die Nähe zu Jesus, die Maria gleich erkannt hat. Vor lauter, dass alles ghörig sein soll, wird der Besuch zum Stress und nicht zur Freude.

Und das, denke ich, kennen wir heute genau so wie vor 2000 Jahren.
Durch diese Herangehensweise an die Texte wurde für mich die Bibel lebendig und übertragbar in die  Gegenwart. Und ist nebenbei ein super Psychologiebuch, weil die
Gefühle und Verhaltensweisen, die Menschen umtreiben, immer noch die gleichen sind. 
Und die Lösungsansätze, die Jesus bietet, sind gut und nachhaltig und für mich oft „erlösend“. Dann gehe ich den Dingen gern auf den Grund, ich möchte verstehen, warum etwas so ist, wie es ist. Dabei halfen mir auch die Bibelabende und Exerzitien mit Pfarrer Josef Marte, bei denen wir der tieferen Bedeutung von Sprache nachgingen und durch die Betrachtung der Jesusgeschichte im historischen Kontext wurde vieles verständlicher.
Was nicht heißt, dass ich manchmal um das Verstehen kämpfen musste. Besonders schwer fiel es mir, das „Ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach ...“ zu beten, nachdem einmal eine Bekannte der Kirche, also auch mir vorgeworfen hatte, dass wir ja nie würdig seien, der Selbstwert des Menschen in jeder Messe heruntergemacht werde. Die Kirche immer noch die Menschen unmündig halten wolle. Im Stillen musste ich ihr recht geben, was mich gehörig ins Zweifeln brachte. Am Beginn der Messe bitte ich um Vergebung, während der Messe tue ich eigentlich auch nichts Böses – also warum nie würdig? Wenn ich nie gut genug bin, wozu dann Kirche? Im Theologischen Fernkurs bekam ich – Gott sei Dank – die Antwort. Ich drücke aus, dass ich, einfach weil ich als Mensch gar nicht drum herum komme, Fehler zu machen, Gottes Gnade nicht mit eigener Leistung verdienen kann. Sondern ich darf darauf vertrauen, dass Gott mir seine Liebe und sein Heil schenkt. „aber sprich nur ein Wort, dann wird  meine Seele gesund“ Was kann es besseres geben als eine gesunde Seele? Jetzt ist es eines meiner Lieblingsgebete in der Messe.
Wenn mich heute jemand fragt, warum ich an den christlichen Gott glaube, ist die Antwort klarer und sicherer geworden. Erstens ich glaube, und Glauben heißt nicht wissen.
Aber für mich ich weiß, dass mein Leben leichter und zuversichtlicher ist, weil ich an die Auferstehung glaube. Dann muss ich nicht gegen die Vergänglichkeit kämpfen und über Nicht-Erlebtes jammern, denn die Unvollkommenheit dieses Lebens wird im Himmel
vollkommen.
Ich weiß, dass die Frohbotschaft für mich ein unermesslicher Schatz ist, weil sie die widersprüchliche Natur des Menschen in allen Facetten aufnimmt und auf die größte Kraft baut – die Liebe.
Ich weiß für mich, dass Jesus, der Mensch gewordene Gott, die beste Antwort ist, mit den Grenzen des Lebens, dem Leid, der Not und dem Tod umzugehen.
Und schließen möchte ich mit einem Bild aus der realen Welt, das ich den Schülern erklärt habe, wenn sie mich gefragt haben, wie kann Gott alle Menschen lieben? Stell dir den Ozean vor, die Weite und Tiefe und rund um die ganze Welt. Und jetzt stell dir vor, du spuckst in den Rhein – dann wird deine Spucke ein Teil des ganzen riesigen Ozeans. Und jetzt stell dir vor, der Ozean ist Gott. Egal, wo du ins Wasser gehst, du bist immer in einem Teil des Ozeans.
Irmgard Scheffknecht

Irmgard Scheffknecht

Veröffentlicht am 05.03.2026
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